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Stress Coaching

Gesunde Führung: Neue Methoden Personal gesund zu führen.

Feuerlöscher fürs Burnout: Lieber Heute erkannt, statt Morgen ausgebrannt.

Gesunde Führung ist das Schlüsselwort.

Studie: „87 Prozent der Menschen in Deutschland sind gestresst“ (pronovaBKK); Medizin: US-Assistenzärzte am Limit: Fast die Hälfte der Residents klagt über Burnout“ (Ärzteblatt); Bekanntmachung: „Psychische Erkrankungen – mittlerweile die zweitwichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland“ (Statista).

Die Krankenstände steigen, die Mitarbeiterzufriedenheit sinkt und die Leistungsqualität geht verloren. Der Trend unserer Gesellschaft macht uns nicht nur krank, sondern fordert immer mehr seinen Tribut. Längst ist Burnout kein Hirngespinst mehr, sondern harte Realität. Die Menschen stehen oft unter Dauerstress und der macht krank. Laut einer Studie von pronovaBKK, klagen sechs von zehn Befragten über typische Burnout-Symptome. Das sind anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und stetige Rückenschmerzen. (Vgl. pronovaBKK) Oftmals wird das geforderte Arbeitspensum dadurch nicht erreicht. Eine chronische Unproduktivität stellt sich ein und darunter leidet vor allem die Arbeitsqualität. Das wiederum führt auch zur Unzufriedenheit auf anderen Seiten und damit ist das Hamsterrad auch schon geschaffen. Der Stress nimmt zu, die Unzufriedenheit steigt, während dazu linear die Arbeitsmotivation sinkt. Dem wirkt man am besten mit einer Erhöhung der Stresskompetenz entgegen.

 

Nach dem Schub folgt der Fall

Jeder kennt diese Momente – Der Atem beschleunigt sich, der Blutdruck steigt, die Konzentration fällt schwer und im Magen macht sich ein flaues Gefühl breit. Stress kann in unterschiedlichen Weisen in Erscheinung treten. Häufig wird er jedoch als belastend wahrgenommen und hemmt auf Dauer unsere Performance. Doch es gibt gezielte Ansätze, wie durch eine gesunde Personalführung aufkommende Überbelastungen kontrolliert und die Leistungsqualität beibehalten wird. Das freut nicht nur die Mitarbeiter, sondern ist auch sichtbar in der kontinuierlich hohen Kundenzufriedenheit zu spüren. Gegenseitiges Vertrauen vom Vorgesetzten zum Team und andersherum ist dabei ein absolutes Must-Have. Die Voraussetzung dafür ist eine offene Kommunikation – Damit können unentdeckte Bedürfnisse der Mitarbeiter offengelegt und Erschöpfungszustände rechtzeitig erkannt werden. 

Immer streben die Menschen nach der Befriedigung ihrer Bedürfnisse, was sie im Alltag stets antreibt. Es ist daher sehr zum Vorteil diese Antreiber zu kennen. An einem selbst, sowie im Team. Nicht nur lassen sich so individuelle Merkmale und Verhaltensweisen erklären, sondern auch Stärken und Schwächen identifizieren. Auftretende Lücken im Leistungspotenzial werden so frühzeitig erkennbar, bevor diese Lücken zu Leiden der eigenen Gesundheit führen.

Ein Beispiel dafür wäre eine kontinuierliche Überbeanspruchung der eigenen Energiereserven, um ein nicht erreichbares Leistungsniveau zu erzielen. Das mag für eine gewisse Zeit funktionieren, doch irgendwann rebelliert der Körper und nach einer anfänglichen „Schub“-Phase, folgt der Ausfall aller „Antriebswerke“. Die wertvolle Human Ressource geht oft schon vor einer tatsächlichen Erkrankung am Burnout verloren. Durch Konzentrationsschwäche und Unproduktivität entstehen nicht selten schon vor dem kompletten Zusammenbruch immense Kosten. Ist der Burnout dann erst einmal da, ist der Erkrankte meist erst nach sehr langer Zeit oder auch gar nicht wieder einsetzbar. Internes Wissen und fachspezifisches KnowHow sind somit für immer verloren. 

 

Wer das vermeiden will, sollte folgende Tipps beherzigen:

1) Führungskultur bedeutet Vorbild – Fangen Sie bei sich selbst an!

2) Mitarbeitergespräche dienen dem Austausch und Dialog – Das ist kein standardisiertes Verfahren!

3) Führen Sie Befragungen/Interviews – Erhalten Sie mehr Aufschluss!

3) Bewegte Pausen – Mentale Erholung für Ihr Team und gleichzeitiger Abbau von Stresshormonen!

4) Seminare und Workshops sorgen für mehr Transparenz und die nötige Sensibilisierung!

5) Regelmäßige Durchführung von Entspannungsverfahren – Steigern Sie den Zusammenhalt!

6) Kommunizieren sollte immer heißen Dialoge zu führen, keine Monologe!

7) Nutze Sie Kompetenzen ausgebildeter Coachs für eine langfristige Erhöhung der Stresskompetenz!

 

Fazit

Zudem kann jeder für sich selbst etwas tun. Nur durch die Kontrolle der eigenen Gedanken, kann die Wahrnehmung einer stressig erscheinenden Situation letztlich positiv wahrgenommen werden. Erregungszustände lassen sich durch körperliche Anspannungs- und Entspannungszustände abbauen und eine kontrollierte Atmung sorgt für bewusste Relaxation.

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